Komm mit – entdecke deine Wohlfühl-Routine!

Oft wird im Deutschen gar nicht richtig unterschieden zwischen „Gesundheit“ und „Wohlbefinden“ – und das macht in der Praxis einen erstaunlichen Unterschied. Gesundheit klingt messbar: Blutdruck, Laborwerte, Diagnosen. Aber wenn es darum geht, eine Routine zu entwickeln, die tatsächlich täglich passt und wirkt, reicht „gesund“ nicht. Da beginnt das Feintuning, das ganz persönliche Anpassen. Viele stoßen da an Grenzen, weil sie zwar alle Begriffe kennen, aber nicht wirklich wissen, wie man diese in Alltagssprache so umsetzt, dass daraus ein lebendiges Ritual wird. In meiner eigenen Erfahrung habe ich gemerkt, wie leicht man sich in schönen Vorsätzen verliert, wenn die Sprache nicht zu einem passt—man kann eben nicht alles eins zu eins aus dem Englischen übernehmen. „Achtsamkeit“ klingt im Deutschen zum Beispiel oft zu abstrakt. Aber wenn man im Gespräch sagt: „Ich nehme mir morgens fünf Minuten, um einfach nur zu atmen und die Geräusche draußen wahrzunehmen“, versteht plötzlich jeder, was gemeint ist. Genau solche Feinheiten haben wir bei Xorvento Drimasto immer wieder aus echten Begegnungen mit Praktikern herausgefiltert, weil die Theorie selten auf diese Zwischentöne eingeht. Was viele überrascht: Die Sicherheit, mit der sie nach einiger Zeit auch komplexere Empfehlungen individuell formulieren können—und zwar so, dass sie im beruflichen Kontext nicht gekünstelt wirken. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

Die ersten Wochen in diesem Kurs fühlen sich manchmal fast wie ein Spaziergang durch vertrautes Terrain an—Grundlagen werden schnell umrissen, kleine Selbsttests tauchen plötzlich auf. Es geht flott voran: Ernährungstagebuch führen, Schlafgewohnheiten notieren, das alles passiert im Nu. Dann, fast schon abrupt, wird das Tempo gebremst. Plötzlich sitzt man da und soll eine Woche lang wirklich bewusst atmen, regelmäßig reflektieren, und das Gelesene in kleinen Alltagsexperimenten anwenden. Es ist erstaunlich, wie schwer es fällt, jeden Abend zehn Minuten still zu sitzen, wenn der Kopf noch voller To-Do-Listen ist. In einer späteren Phase des Programms wird auf einmal ein Thema noch einmal ausführlich aufgegriffen, das viele schon abgehakt glaubten—Stressmanagement. Und da, mittendrin, steht man vor der Aufgabe, für drei Tage auf sämtliche Bildschirme nach 20 Uhr zu verzichten. Wer hätte gedacht, dass das so herausfordernd sein kann? Der Kurs gönnt den Teilnehmenden immer wieder Pausen: Zeit, um das Gelernte zu durchdenken, zu üben, manchmal auch einfach zu scheitern. Die Tage verlaufen unterschiedlich intensiv, mal fast meditativ, mal vollgepackt mit kleinen Aufgaben.
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